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58. Kirschblütenrennen Wels


Michael Peter erkämpft sich Platz 4 beim Kirschblütenrennen
Holger Götze glänzt mit TopTen Platzierung

Die Rennfahrer des RSV 1895 Passau starteten in ihre Radsaison in Oberösterreich. Der Auftakt war vor zwei Wochen traditionell in Leonding bei Linz, wo sich Michael Peter und Holger Götze vom Arrivato/Run&Race-Team gegen die österreichische Spitzenfahrer beweisen mussten. Hier werden die ersten Schlüsse aus dem Wintertraining gezogen, beim ersten Wettkampf in der Saison sehen die Athleten, wo sie stehen. Der Jahresauftakt ist immer geprägt von hektischen Rennen, jeder will sich zeigen, ist hoch motiviert, und das Tempo von Anfang an immer am Limit, es gilt Rennkilometer zu sammeln. Götze zeigte schon eine gute Frühform, das Trainingslager auf Gran Canaria machte sich bemerkbar, und so konnte er sich immer gut im Hauptfeld behaupten, und das Rennen am Ende auf Platz 19 beenden. Michael Peter musste hier noch am Ende des Rennens dem hohem Tempo, immerhin ein Schnitt von 41,4 km/h, Tribut zollen, doch bis zur letzten Runde kämpfte er auch noch wacker im Hauptfeld mit, mußte im Anstieg dann aber doch reißen lassen.
Das zweite Rennen der Saison startete dann am Wochenende in Wels. Das 58. Internationale Kirschblütenrennen ist der absolute Frühjahrsklassiker in unserer Region. 500 Rennfahrer aus Österreich, Tschechien, Ungarn und Deutschland waren in den einzelnen Klassen gemeldet, für das Arrivato/Run&Race-Team bei den Amateuren Holger Götze, Jörg Schneider und Dawit Teweldbrahan, in der Juniorenklasse Michael Peter. Das Rennen verläuft über eine 35 km Runde, Knackpunkt ist meist der 2 Kilometer Anstieg bei Scharten hoch, hier gehen meist die Gruppen weg. Beide Rennklassen mussten drei Runden drehen, also 105 km und 1600 Höhenmeter. In der Juniorenklasse traten 30 Fahrer an, schon in der ersten Runde wurde mal etwas selektiert. Michael Peter zeigte sich immer vorne an der Spitze des Feldes, in der zweiten Runde schrumpfte die Spitze auf 16 Rennfahrer, und in der letzten Runde konnte der 17-jährige Passauer die Gruppe nochmals sprengen, zu acht ging es auf die Zielgerade. In einem langen Sprint verfehlte Peter nur knapp das Podest, um Reifenbreite geschlagen, erkämpfte er sich den vierten Platz. Den Sieg holte sich der österreichische Zeitfahrmeister Michael Kabas nach 2:45 Stunden mit einem Schnitt von 38,4 km/h.
Im Rennen der Amateure, hier das größte Feld mit knapp 130 Startern, verlief das Rennen ähnlich, ein gewisses Ausscheidungsrennen. Jede Runde verkleinerte sich das Feld, gleich in der ersten Runde in drei Gruppen gesprengt, kämpfte Holger Götze immer vorne mit. Eigentlich ist der Straubinger schon Masterfahrer, doch dieses Jahr gab es keine Sonderwertung, und so musste der 44-jährige gegen die junge Phalanx bestehen. Immer wieder versuchten einzelne Fahrer sich abzusetzen, und am Ende kam es, auch wegen der widrigen Windverhältnisse, zum Endspurt der 30 Mann starken Spitzengruppe. Götze konnte sich sehr gut positionieren, doch ein Sturz zweier Konkurrenten auf der Zielgeraden, behinderte seinen Schlußsprint ein wenig, trotzdem kam er immer noch auf dem sehr guten 9. Platz ins Ziel. Sieger wurde der österreichische Kriteriums Meister Andreas Tiefenböck nach 2:36 Stunden, somit ein Schnitt von 40,5 km/h. Jörg Schneider konnte sein Rennen in der dritten Gruppe auf Platz 81 beenden.


4. Platz in Wels für Michael Peter (2. v.r.)


Holger Götze (2.v.l.)


Jörg Schneider (2.v.l.)