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Bayerische Meisterschaft im Bergzeitfahren 2016


Olaf Schober und Martin Sommer erringen Bayrischen-Vizemeistertitel im Bergzeitfahren
Weitere Rennfahrer vom RSV 1895 Passau sehr erfolgreich

In Deggendorf wurden die Bayrische und zugleich Ostbayrische Meisterschaft im Bergzeitfahren ausgetragen. Gestartet in Einkind mussten auf 4,8 km 270 hm den Ulrichsberg hinauf nach Rohrmünz überwunden werden. Gemeldet hatten ca. 120 Radamateure aus ganz Bayern in den einzelnen Altersklassen. Die Meisterschaft wurde entschieden in zwei Rennen, das erste im Massenstart, das zweite in einem Verfolgungsrennen, ausgehend von den Ergebnissen des ersten Laufs. Strömender Regen machte die ganze Sache nochmal etwas schwieriger.
Das Arrivato/Run&Race-Team vom RSV 1895 Passau schickte seine „Bergziegen“, um sich mit der Bayrischen Berg-Elite zu messen.

Olaf Schober und Holger Götze starteten in der Klasse der Senioren 2 (40-49 Jahre), Martin Sommer und Richard Sellner bei den Senioren 3 (50-59 Jahre). Das Seniorenfeld wurde gleichzeitig gestartet, Schober konnte hier seine besonderen Fähigkeiten gleich mal unter Beweis setzen. Gleich nach dem Start setzte er sich an die Spitze und zog sofort mal das Tempo in die Höhe. Mit ihm setzten sich drei weitere Fahrer vom Feld ab. Nach der Hälfte des Anstiegs forcierte er nochmal, und nur einer konnte noch mitgehen: Stefan Oettl, Sieger der Tour Transalp, des Sudelfeld Bergrennen und des Kitzsteinhorn-Rennen, also ein Bergspezialist. Zusammen bauten sie dann den Vorsprung bis ins Ziel auf 40 Sekunden auf die weiteren Verfolger aus. Holger Götze erreichte das Ziel auf Platz 5, Sommer knapp dahinter auf Platz 7. Für den Passauer bedeutete das gleichzeitig Platz 2 in seiner Alterswertung, da nur sein härtester Konkurrent, Matthias Lastowsky vor ihm ins Ziel fuhr, allerdings mit einem klaren Vorsprung von einer Minute. Dann folgte der zweite Lauf, die Verfolgung. Gestartet wurde mit dem Abstand aus dem ersten Rennen, Schober und Oettl gaben gleich wieder Gas. Dazu der Tittlinger nach dem Rennen: „Wir wollten unseren Vorsprung aus dem ersten Rennen unbedingt verteidigen, und waren uns einig, bis kurz vor dem Ziel zusammen zu arbeiten. Im Sprint hatte dann leider Oettl die besseren Beine, da konnte ich nichts mehr entgegen setzen“. Trotzdem reichte es neben dem bayrischen Vize-Titel zum Ostbayrischen Berg-Meister, da Oettl aus Oberbayern stammt. Um sich ein Bild über ihre erbrachte Leistung zu machen, im ersten Rennen in der Zeit von 11:40 min, in der Verfolgung 12 min, erbrachte Schober eine atemberaubende Durchschnittsleistung von 385 Watt. Holger Götze fuhr auf Platz 4, gleich Platz 3 in der Ostbayern-Wertung. Martin Sommer gab im zweiten Lauf nochmal alles, konnte zwar nicht mehr Lastowsky erreichen, aber in der Gesamt-Seniorenklasse noch einen Fahrer überholen. Für den Passauer sprang neben dem Bayrischen Vize-Meistertitel auch der Ostbayrische Bergmeister raus, da der Sieger aus Mittelfranken stammt. Richard Sellner fuhr auf Platz 7.

In der Männer-Elite-Klasse traten für den RSV Passau Jonas Sonnleitner, Thomas Lechermann und Andreas Stümpfl an. Im ersten Lauf schaffte es Sonnleitner sich in der ersten Gruppe festzubeißen, dicht dahinter Lechermann und Stümpfl. Im zweiten Rennen machten dann die Favoriten ernst, attackierten von Anfang an. Das Tempo zu hoch für die Passauer, schafften sie am Ende doch noch sehr gute Platzierungen. Sonnleitner Platz 8, Lechermann Platz 10 und Stümpfl Platz 13, gegen die sehr starke Konkurrenz durchaus ein sehr gutes Ergebnis. Zugleich gingen die Plätze 1-3 der Ostbayrischen an die Sportler des RSV Passau.

v.l. Götze, Schober, Sommer