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Deutsche Bergmeisterschaft/Kriterium Dölzig


Holger Götze und Martin Sommer in Sachsen erfolgreich
Top-Platzierungen bei Kriterium und Deutscher Bergmeisterschaft

Ein weiteres Highlight in der Saisonplanung von Holger Götze und Martin Sommer vom Arrivato/Run&Race-Team des RSV 1895 Passau war die Deutsche Bergmeisterschaft, welche dieses Jahr in Waldenburg, nahe Zwickau, ausgetragen wurde. Zusätzlich nutzten die beiden die Fahrt nach Sachsen, um einen Tag zuvor bei einem Kriterium bei Leipzig, Rennkilometer zu sammeln. Dieses traditionelle Rennen in Dölzig hat einen sehr hohen Stellenwert, am Start sind in den einzelnen Alterskategorien immer die besten Rennfahrer aus dem Osten der Republik. Götze entschied sich, in der Elite-Klasse zu starten, er braucht noch Platzierungen für den Erhalt seines A-Klasse-Status. Sommer ging in seiner Seniorenklasse 3 an den Start. Dieses Rennen über 21 Runden hatte zwar nur eine Distanz von 24 km, doch jede dritte Runde gab es eine Punktewertung, dazwischen wurde immer wieder um Prämien gesprintet, das heißt, man kurbelt ständig am Anschlag. Nach Abnahme der ersten Punktewertung nutze der RSV-Athlet zusammen mit dem Deutschen Meister Ralf Keller die Chance, einen Ausreißversuch zu starten. Beide arbeitenden sehr gut zusammen und konnten sich auch schnell absetzen. Nach ein paar Runden schloss mit Victor Slavik noch ein weiterer Sprintspezialist auf. Die drei waren sich einig, das Tempo hoch zu halten und bei den Sprints nicht stark zu taktieren, um vom Feld nicht mehr geschluckt zu werden, was auch gelang. Erst die letzte Punktewertung, welche doppelt zählt, entschied über den Sieg bei dem Rennen. Hier konnte Keller seine Souveränität ausspielen, er gewann. Auch gegen den guten Sprinter Victor Slavik konnte Martin Sommer nicht gegenhalten, er wurde am Schluss Dritter in der Endwertung.
Holger Götzes Rennen in der Eliteklasse ging über 60 km, hier alle 5 Runden eine Punktewertung, und um die Rennfahrer anzuheizen, immer wieder zahlreiche Prämiensprints. Auch dieses Rennen war sehr gut besetzt, mit der Mannschaft der Maloja-Pushbikers und dem Ur-Krostritzer-Team, dessen Kapitän Erich Mohs zu den Top-Favoriten zählt. Also ein harter Kampf um eine Top-Ten-Platzierung für den Straubinger Bergspezialisten Holger Götze. Aber ihm gelang in der zweiten Wertungsprüfung ein Punktgewinn, doch brauchte er für diese extreme Belastung 5 Runden, um sich wieder einigermaßen zu erholen. Genau in dieser Phase setzte sich aber mit dem späteren Sieger Mohs eine kleine Spitzengruppe ab, dadurch für Götze keine weitere Möglichkeit, Punkte zu holen. Am Ende sprang für ihn Rang 13 raus.
Am nächsten Tag stand dann die Deutsche Bergmeisterschaft in Waldenburg auf dem Programm, gefahren wird auf einem 5,4 km langen Rundkurs mit einem 1,5 km langen, bis zu 15% steilen Anstieg, 125 hm pro Runde. Für den 41-jährigen Götze hieß es 10 Runden bei den Senioren 2, der 52-jährige Sommer musste bei den Senioren 3 dann 8x diese Tortur überstehen. Das Seniorenfeld wurde gemeinsam gestartet, von Anfang an war es eine Art Ausscheidungsrennen. Götze hielt sich lange in der Spitzengruppe, doch den Antritt des Schönauers Fritz Hofmann konnte er nicht mehr folgen und beendete dann das Rennen in einer kleinen Verfolgergruppe, in der er den Schluss Sprint gewann und sich so Platz 8 sicherte. Deutscher Bergmeister wurde der Bremer Vladi Riha. Martin Sommer konnte in seiner Klasse mit den Bergspezialisten an diesem Tag nicht mithalten, er fuhr auf Rang 19 durchs Ziel. In dieser Klasse holte sich der Weißenburger Matthias Lastowsky den Titel.


Foto: Sommer

Siegerehrung Dölzig, v.l. Slavik, Keller, Sommer