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Deutsche Meisterschaft der Senioren/Strasse 2018


Götze und Sommer zeigen auf Deutscher Meisterschaft starke Leistung
TopTen-Ergebnis für Holger Götze

Im Rahmen der „83. Rund um die Landeskrone“ wurde auch dieses Jahr die Deutsche Meisterschaft/Straße der Senioren vor der imposanten Kulisse in Görlitz ausgerichtet. Die besten 250 Lizenzfahrer in den drei Altersklassen suchten auf der 17,4 km langen und mit 190 Höhenmetern doch selektiven Strecke ihre Meister. Erschwerend kam noch der starke Wind dazu, der dieses Jahr herrschte. Auf der sogenannten Windkante wurde immer wieder versucht, eine frühzeitige Entscheidung herbei zu führen.
Für das Arrivato/Run&Race-Team des RSV 1895 Passau gingen die beiden Routiniers Martin Sommer und Holger Götze an den Start. Auch Jörg Schneider, der erstmals dieses Jahr eine Lizenz löste, lies sich die Möglichkeit nicht entgehen, Erfahrungen auf höchstem Rennniveau zu sammeln.
Im ersten Rennen, der Klasse „Senioren 3“, startete Martin Sommer, die Distanz ging über 5 Runden, also 87 km. Ein großes Feld von 85 Fahrern steigerte von Runde zu Runde das Tempo, an jedem Anstieg und nach vielen Abzweigungen wurde immer wieder attackiert. Sommer fuhr immer mit vorne an der Spitze, ein paarmal tat sich auch ein kleines Loch auf, doch niemand konnte sich entscheidend absetzen. Die Teams „Jenatec und Adam Donner“ hielten alles zusammen, und alles lief auf einen finalen Massensprint hinaus. Bis auf die letzte Runde, hier konnte sich Andreas Vach vom Adam Donner-Team entscheidend absetzen und holte sich den Meistertitel. Der Rest des Feldes, wegen des hohen Tempos auf 30 Mann zusammengeschmolzen, sprintete dann um den Vizetitel. Hier errang der Passauer immer noch den guten 14. Platz. Für die Strecke mit den 950 Höhe-Mmeter benötigte man 2:12 Stunden, also fast einen Schnitt von 40 km/h.
Holger Götze und Jörg Schneider mussten sich im nächsten Rennen, der Senioren 2 über 7 Runden und 122 km, beweisen. Auch hier fuhr ein großes Starterfeld auf, 90 Mann begaben sich in das Rennen. In dieser Altersklasse war aber der Rennverlauf anders als zuvor. Bereits in der zweiten Runde konnten sich sechs Favoriten, darunter der Vorjahressieger Markus Westhäuser und der für Team Bayer-Landshut fahrende Markus Swassek, entscheidend absetzten. Dahinter folgte nochmal eine 5er Gruppe. Holger Götze verpasste diesen Sprung, fuhr aber immer an der Spitze des Hauptfeldes. Die folgenden Runden baute die Führungsgruppe ihren Vorsprung kontinuierlich aus. Durch das hohe Tempo im Hauptfeld konnte aber die Verfolgergruppe wieder gestellt werden. In der Spitzengruppe viel nach einer nochmaligen Tempoverschärfung in der vorletzten Runde Swassek zurück, auch im Hauptfeld kam es nochmal zum Vorstoß einer 8 Mann starken Gruppe. Holger Götze gelang in der letzten Runde noch der Vorstoß zu dieser Gruppe und sicherte sich im Sprint mit Platz 10 ein hervorragendes Top-Ten Ergebnis. Nach dem Rennen meinte er: „Es war brutal, in jeder Runde immer wieder viele Attacken, und auf der Windkante sehr schwierig, doch etwas Windschatten zu erhaschen. Ich war immer voll am Limit“. Seine harte Vorbereitung über etliche Amateurrennen hat sich ausbezahlt. Jörg Schneider musste dem hohen Tempo Tribut zollen, fiel in eine hintere Gruppe zurück, kam aber dennoch auf Platz 50 ins Ziel. Deutscher Meister wurde Michael Kopf vom Jenatec-Team nach einer Zeit von 3:01 Stunden.

v.L.: Schneider, Götze, Sommer

(Foto Sommer)