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Die Krönung für Achim Spechter

Für Achim Spechter ein gelungener Jahresabschluss


Nach einigen Verwirrungen ob des neuen Modus der UCI-Radweltmeisterschaften für Senioren, die ja seit Jahren in St.Johann in Tirol durchgeführt wurden und heuer erstmals an einen belgischen Veranstalter vergeben wurden, wurden Radmaster Achim Spechter vom RSV 1895 Passau jüngst die Punkte für die hervorragenden Platzierungen zuerkannt. Damit überwintert der Passauer Internist auf Platz 21 der bundesdeutschen Radsport-Bestenliste 2011, als zweitbester bayer. Sportler noch vor so klangvollen Namen wie dem Europameister Robert Glassl oder Thomas Krön.
So mussten sich die Rennfahrer der Mastersklassen heuer erstmals in 7 Jedermannwettbewerben rund um den Globus (u.a. in New York und in Perth/Australien) für die Straßen WM in Stavelot in den belgischen Ardennen qualifizieren. Nachdem er bereits bei der EM mit Platz 9 im Straßenrennen erfolgreich war, entschloss sich Spechter erst im Laufe der Saison diese WM im September als Saisonhighlight zu absolvieren. Als letzter Qualifikationswettbewerb stand dann Ende August die „21. Gruyere Cycling Tour“ über 125 km und 2200 Höhenmetern im schweizerischen Bulle an, die Spechter nur einen Tag nach den schweren Masters Cycling Classics in St. Johann als 25. seiner Altersklasse beendete und damit die Fahrkarte für die Straßen-WM löste. Dieser ging er als einziger bundesdeutscher Eliterennfahrer an. Auf dem Originalkurs des Klassikers Lüttich-Bastogne-Lüttich maßen sich über 150 Masters über 110 km und rund 2000 Höhenmeter beim Straßenrennen bzw. über 20,8 km beim Einzelzeitfahren. Bei ungünstigen Witterungen mit Regen und nur 12°C beendete er das Zeitfahren auf einem eckigen Kurs mit einigen Kopfsteinpflasterpassagen und 15%igen Gefällstrecken nach 31:11 Minuten auf Platz 6. Weltmeister wurde Richard Feldman aus den USA. Beim Straßenrennen zwei Tage später rollte das Feld der über 40-jährigen zunächst die jüngere Altersklasse auf, ein Spitzenfeld von etwa 40 Fahrern musste Spechter dann 20 km vor dem Ziel ziehen lassen. In einer Verfolgergruppe erreichte er schließlich Platz 11. Hier wurde der Italiener D’Ascenzo Weltmeister.
Mit insgesamt 41 Rennen, 2 Siegen in Lizenzrennen (Elite C in Schifferstadt und Masters in Buch am Erlbach) und 19 Platzierungen kann der 43-jährige ehem. Bayer. Amateurmeister damit auf die erfolgreichste Saison seit seinem Comeback 2008 zurückblicken.

Foto von Roland Amschlinger