Aktuell Team Breitensport Kontakte Mitgliedschaft Vereinsleben Fotos Links Archiv
Startseite Aktuell

Aktuell


Impressum/Datenschutz

Gran Fondo Bianchi Felice Gimondi 2016


Top-Ten Platzierungen für den RSV 1895 Passau beim Radmarathon in Italien
Götze, Sommer und Spechter unter den ersten zehn der Altersklasse

Beim Gran Fondo Bianchi Felice Gimondi im Bergamo starteten dieses Jahr 3800 Rennfahrer. Die Strecke von 162 bzw. 129 km führte durch die Berglandschaft der Lombardei. Hier müssten 3050 hm für die Langstrecke oder 2100 hm für die etwas kürzere Variante überwunden werden.
Für das Arrivato/Run&Race-Team des RSV Passau versuchten Holger Götze, Manfred Huber, Martin Sommer und Achim Spechter ihr Können auf den 162 km zu beweisen. Otto Peter mit seinem Sohn Michael duellierten sich auf den 129 km. Auf Einladung von Bianchi fand am Vortag noch ein Treffen mit dem ehemaligen Tour-, Giro- und Vuelta-Sieger Felice Gimondi statt.
Am nächsten Tag wurden bei strahlenden Sonnenschein alle Fahrer früh vormittags gemeinsam auf die Strecke geschickt. Die Passauer mussten aus dem zweiten Startblock starten. Gleich von Beginn an pflügten die Passauer Masterfahrer Götze, Sommer und Spechter durch das Feld, um die Spitze nach 8 km noch vor dem ersten Berg zu erreichen. Dieses gelang ihnen auch, doch kostete dieser Sprint zu Anfang gleich mal reichlich Körner. Huber, Otto und Michael Peter ließen es da ein bisschen ruhiger angehen.
In den Bergen, die auch zur Strecke des Radklassikers der Lombardei-Rundfahrt gehören, wurde dann mächtig Tempo gebolzt, um hier gleich mal das Fahrerfeld auszusieben. Über die ersten beiden Rampen konnten sich die drei Passauer Spitzenfahrer auch in der vordersten Gruppe halten. Am dritten Anstieg, 12 km hoch zum Colle del Selvino, mussten aber Götze und Sommer dem hohen Anfangstempo Tribut zollen, und konnten nicht mehr mit den schnellsten mithalten. Nur Achim Spechter hatte hier noch super Beine und fuhr mit der Spitze über die Kuppe. Danach ging es weiter nach San Pellegrino Therme, von dort über die Steigungen des Costa dÓlda, Forcella di Bura und Forcella di Barbeno, bevor mit dem Costa Valle Imagna 40km vor dem Ziel die letzte Prüfung wartete. In dem 9 km langen Anstieg entschied sich das Rennen. An der Spitze musste Spechter wegen des hohen Tempos gleich am Anfang an des Anstiegs völlig ausgepowert reißen lassen. Nun versuchte Götze nochmal sein Glück als starker Bergfahrer, doch die Spitzenfahrer waren schon zu weit weg. Auch Sommer attackierte nochmal aus der Verfolgergruppe heraus, und konnte sich mit vier weiteren Fahren absetzen.
Am Ende erreichte Holger Götze als 42ter nach 5:09:06 Std. das Ziel, in der AK40 sprang Platz 10 raus. Martin Sommer kam auf Position 53 nach 5:11:12 an, bedeutet in der AK50 Platz 6 und Achim Spechter schaffte auf Rang 57 nach 5:13:55 noch Platz 5 in der AK45. Manfred Huber erreichte das Ziel nach 6:13:13 auf Platz 75 in der AK50.
Otto und Michael Peter fuhren auf der 129 km Runde über 2100 hm auch ein seht courachiertes Rennen. Für den 14-jährigen sein bisher längstes Rennen. Er schlug sich sehr tapfer und kam gemeinsam mit seinem Vater im vorderen Drittel des gesamten Fahrerfeldes ins Ziel, sichtlich stolz über die erbrachte Leistung.
Letztendlich nutzten alle das Rennen als Aufbau für die nächsten Wettkämpfe. Martin Sommer startet am Samstag bei der Tour de Kärnten, eine 6-tägige Etappenfahrt mit Einzel- und Bergzeitfahren am Ossiacher See. Die anderen Passauer Rennfahrer freuen sich schon auf ihr Heimrennen am Sonntag in Patriching und gehen dort hochmotiviert an den Start.

Gruppenfoto v.l. Martin Sommer, Michael Peter, Holger Götze, Otto Peter, Achim Spechter, Fred Morini (Produktmanager Bianchi), Manfred Huber v.l. Otto Peter, Felice Gimondi, Michael Peter Höhenprofil