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Lederer und Kellermayr im Salzkammergut


Bea Lederer und Theresia Kellermayr fahren bei größtem Mountainbike-Marathon Österreichs in Top Ten

Zwölf Stunden geben die Veranstalter der Salzkammergut Trophy den Sportlern, um die klassische Distanz beim größten Mountainbike-Marathon in Österreich zu überwinden. Nur rund sieben Stunden benötigten Bea Lederer (7:03 Std.) und Theresia Kellermayr (7:10 Std.) vom RSV Passau für die knapp 120 km und 3848 hm. Im stark besetzten Starterfeld der Damen konnten sich beide unter den Top Ten platzieren.
Dabei waren die Verhältnisse nicht leicht: Der Startschuss um 9 Uhr fiel zwar im Trockenen. Doch waren die Wege vom Regen der vergangenen Tage von Beginn an feucht und rutschig. Bei den ersten beiden Anstiegen von Bad Goisern hinauf auf den Raschberg und zur Hütteneckalm fiel dies zwar noch kaum ins Gewicht. Doch die anschließende Abfahrt im Wald wurde für manchen Teilnehmer zur Rutschpartie. Überholen war angesichts der schmalen Trails selten möglich.
So konnten die RSV-Athletinnen nach gut zwei Stunden gemeinsam zur Umrundung des Hallstätter Sees starten, bevor in Hallstatt mit dem Salzberg der steilste Abschnitt der gesamten Trophy wartete: In engen Serpentinen schlängelt sich die Strecke 3,5 km mit einer Steigung von bis zu 34 Prozent nach oben. Doch Lederer und Kellermayr konnten sich gegenseitig motivieren und bezwangen auch diesen Teil des Rennens Kopf an Kopf.
Erst als nach einer kurzen Abfahrt der Regen einsetzte, riss die Gruppe auseinander. Die letzten drei Anstiege mutierten durch den Regen zu einer Schlammschlacht, zu einem Kampf mit Kälte und Kontaktlinsen. Weit über 100 der rund 900 Starter auf der 120 km-Distanz gaben auf, nicht jedoch die RSV-Athletinnen. Gerade Lederer kamen die nasskalten Verhältnisse entgegen und sie konnte auf den letzten 35 km trotz aufgeweichter Strecke noch einige Minuten gut machen.
Vollkommen durchnässt erkämpfte sich die Passauerin Lederer den Sieg in ihrer Alterklasse (AK I) und erreichte den 6. Gesamtplatz. Kellermayr wurde 7. in ihrer Altersklasse (AK II) und belegte den 8. Gesamtrang. Beide konnten sämtliche Hobby-Fahrerinnen und die meisten Lizenzfahrerinnen hinter sich lassen. Schnellste der 45 Damen, die überhaupt ins Ziel kamen, war Profi-Fahrerin Barbara Kaltenhauser.

Bea Lederer vorne, dahinter Theresia Kellermayr

Fotos: sportograf.com