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Neusiedlersee-Marathon 2015


Martin Sommer fährt beim Neusiedlersee-Marathon aufs Podest
Fahrer des Arrivato/Run&Race-Teams des RSV Passau erkämpft sich Platz 3

Die Rad-Rundfahrt durch die UNESCO Welterbe-Region im äußersten Osten Österreichs, bildet den neuen Auftakt zur Austria Top Tour 2015. Auf 125 Kilometern wird, ausgehend von der Festspielgemeinde Mörbisch, der Neusiedlersee gegen den Uhrzeigersinn umrundet. Brettl eben und traditionell sehr windig, sind auf diesem Kurs, inklusive Abstecher nach Ungarn, vor allem die Sprinter und Taktierer im Vorteil. Bei diesem Event waren knapp 1000 Rennradler am Start, vom Profi bis zum Freizeitsportler.
Gleich nach dem Start ging es voll zur Sache, auf dem einzigen Berg mit einer Länge von 3 km wurden die entscheidenden Gruppen gemacht. Hier setze gleich der tschechische Profi Petr Lechner eine Duftmarke, und konnte sich so mit einer 30 Mann starken Gruppe absetzen. Im ersten Verfolgerfeld, welches nur knapp den Anschluss verpasste, konnte sich der Passauer festbeißen. Man versuchte zwar noch die Lücke zu schließen, doch nach etlichen Kilometern mussten sie die Gruppe ziehen lassen. Trotzdem galt es auch weiterhin das Tempo hoch zu halten, da auch von hinten viele versuchten, wieder Anschluss zu finden. In einem 50 Mann großen Feld ging es nun über Sopron 40 km durch den  ungarischen Teil des Marathons, bis es bei Pamhagen wieder nach Österreich zurück ging. Doch jetzt setzte dem Fahrerfeld starker Gegenwind zu, und so wurde die Gruppe auf der sogenannten Windkante zersplittert. Sommer fuhr hier immer ein sehr aufmerksames Rennen an der Spitze, und konnte sich so durch die gute Zusammenarbeit mit 30 Mann absetzen. Auf den letzten 10 km vor dem Ziel begannen aber die zahlreichen Attacken. Auch der Passauer probierte es immer wieder eine Vorentscheidung zu suchen, doch die Ausreißversuche wurden immer wieder gestellt. Im Endspurt der Gruppe, in der  einige Masterfahrer vertreten waren, mobilisierte Martin Sommer nochmal alle Kräfte, und so konnte sich der Fahrer des Arrivato/Run&Race-Teams Platz 3 in seiner AK sichern, da schon zwei seiner Alters- Konkurrenten in der vorderen Spitzengruppe mitfuhren. In der Gesamtwertung belegte er den hervorragenden 32. Rang. Und trotz der widrigen Windverhältnisse legten sie die 125 km in einer Zeit von 3:09 h zurück. Sieger des Rennens wurde der tschechische Profi Petr Lechner nach 3:02 h.