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Mondsee 5 Seen Radmarathon 2015


Martin Sommer erringt Sieg in der AustriaTopTour-Wertung
Mondsee-Marathon auf Platz 7 in der AK45+ beendet

Martin Sommer vom arrivato/Run&Race-Team des RSV Passau startete auch dieses Jahr wieder in der österreichischen Rad-Marathon-Serie, zu der sieben Wettkämpfe gehören. Diese fliesen dann in die ATT-Wertung ein, hier wird addiert nach einem ausgeklügelten Punktesystem, die drei besten aus sieben Wettkampf-Ergebnissen zählen. Aufgeteilt in die verschiedenen Altersklassen werden dann ihre Sieger ermittelt.

Durch die Spitzenplatzierungen des Passauers, Rang 3 beim Neusiedlersee Marathon, einem Streichergebnis in Lienz beim SuperGiroDolomiti, und dem Sieg in Villach beim AlpeAdriaGiro, reichte ihm jetzt beim 5-Seen-Marathon ein hart erkämpfter siebter Platz in der AK45+, zum Sieg in der Marathon-Serie. Hier in Mondsee war auch der ehem. Österreichische Skispringer Andi Goldberger am Start, der auch auf dem Rennrad eine sehr gute Figur machte, und immer noch ein „Berg Floh“ ist. Mit ihm und vielen anderen Topathleten lieferte sich der RSV-Fahrer, unter anderem die Postalm hoch, heiße Duelle. Im weiteren Verlauf nutze aber Sommer seine Rennerfahrung und setzte sich am letzten Berg mit 10 weiteren Fahrern ab, und konnte so hinter der Spitze den Sprint der Verfolgergruppe gewinnen, und so seinen Erfolg absichern.

Besonders erschwerend in diesem Jahr waren die kurz aufeinander folgenden Marathons, sie wurden im Wochenabstand ausgetragen. Bei Distanzen bis zu 230 km und über 5000 hm galt es, sich zwischen den einzelnen Wettkämpfen, zu regenerieren. Und der Wettergott meinte es auch nicht gut mit den Rennfahrern, alle Marathons die der Passauer bestritt, waren geprägt von ausdauernden starken, teilweise sintflutartigen, Regenschauern.
Letztendlich kam Sommer aber seine sehr gute Ausdauerform zu Gute, so konnte er sich gegen seine Hauptkonkurrenten durchsetzen. Zu ihnen gehörten auch der österreichische Marathon-Spezialist Paul Lindner oder der Italiener Gianni Lorenzon, mit denen sich der Passauer schon viele Duelle lieferte. Doch durch seinen Kampfgeist und den eisernen Siegeswillen konnte Martin Sommer seinen Vorjahressieg in dieser Serie wiederholen.

Am Wochenende steht sein nächstes Saison-Highlight auf dem Plan. Er startet beim 24h-Rennen in Kelheim für das XC-Ski-Team, zusammen mit Thomas Freimuth, Matthias Flunger, Sebastian Deckert und Florian Wirth. Auch hier will man um den Sieg mitfahren, bei einer Konkurrenz von 110 Teams ist das sicher wieder eine riesige Herausforderung.

   

Fotos: sportograf.com