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Mondsee-Radmarathon 2016


Top-Platzierungen für RSV-Fahrer

Beim 30-jährigen Jubiläum des Mondsee-Radmarathon kam es zu einer Rekordkulisse mit 1600 Startern. Diese konnten aus drei verschiedenen Varianten wählen, Kurz-(75km), Mittel-(140km), oder Langdistanz (200km). Hier kam es jeweils zu heißen Duellen in der Traumlandschaft des Salzkammergutes, das Fahrerfeld wies sehr gute Rennfahrer aus, darunter die Seriensieger Andreas Ortner und Johannes Berndl. Auch mit dem ehemaligen Profi Marcel Wüst, mehrfacher Etappensieger bei Tour, Giro und Vuelta, konnten sich die Hobby-Pedaleure messen.

Für das Arrivato/Run&Race-Team des RSV 1895 Passau kämpften Martin Sommer, Mathias und Otto Peter auf der Mitteldistanz, Florian Wirth versuchte sein Glück auf der langen Strecke. Für ihn hieß es zusammen mit fast 500 Rennfahrern um 7 Uhr morgens Start frei zur 5-Seen-Runde mit Mond-, Wolfgang-, Hallstätter-, Traun- und Attersee wieder zurück zum Mondsee. Auf dieser 200km Schleife mussten 2300hm überwunden werden. Die Leckerbissen waren hier der 12km lange und bis zu 12% steile Anstieg zur 1300m hohen Postalm, und der Pass Gschütt auf 957m. Hier wurde das Rennen entschieden und der Eginger schaffte durch seine couragierte Fahrweise mit der Spitze mitzuhalten. Erst auf der nächsten Steigung, vom Traun- zum Attersee über die Großalmstrasse, konnten sich eine Gruppe um die Favoriten Berndl und Ortner entscheidend absetzen. Florian Wirth schaffte im Sprint aus der zweiten Gruppe heraus den hervorragenden 19. Platz, in einer Zeit von 5:30 Std. mit einem Schnitt von 36,4 km/h, nur 5 min hinter dem Sieger Johannes Berndl.

Die 134km Runde mit 1150hm sparte sich die Schleife um Postalm und Pass Gschütt, dafür ging es gleich mit Highspeed los. Das Tempo wurde vom stark besetzten Esin-Cycling-Team vorgegeben, immer zwischen 45-50Km/h bis zum ersten Anstieg nach 10km, hier rauf auch volle Kanne, um gleich mal das 700 Starter große Fahrerfeld etwas zu selektieren. Danach weiter immer mit hohem Tempo bis km 70. Hier lag das Stundenmittel noch bei 43 km/h. Jetzt folgt die entscheidende Passage, die Großalmstrasse vom Traun- zum Attersee, der Knackpunkt auf der Mitteldistanz. Mathias Peter konnte mit der Spitze über den Berg mithalten, Martin Sommer musste hier reißen lassen, blieb aber in der Verfolgergruppe, Otto Peter fuhr im nächsten Feld dahinter. Die Verfolger versuchten unter großer Mitwirkung von Sommer entlang des Attersees den Anschluss wieder herzustellen, doch so richtig lief die Gruppe nicht und der Abstand wuchs weiter an. In Nußdorf kam dann die letzte Rampe, ein Anstieg über 5km und fast 300hm, nochmal alles geben. Mathias Peter kämpfte sich mit der Spitze über den Limberg, nach der Abfahrt waren die letzten 9km noch flach bis ins Ziel. Im anschließenden Massensprint der 17 Mann Spitze holt sich der Passauer Rang 8 in der Zeit von 3:21:30 Std mit einem 40er Schnitt. Sommer attackierte am Limberg nochmal aus der Verfolgergruppe heraus, und erkämpfte sich den Anschluss an abgesprengte Fahrer aus der Spitze. Am Ende kommt es in dieser 9 Mann starken Gruppe noch zu einem langen Sprint, den der RSV-ler souverän gewann. Dadurch erreichte er als insgesamt 25ter das Ziel, in der Altersgruppe 45+ knapp am Stockerl vorbei auf Platz 4. Zugleich übernahm Sommer dadurch Platz 2 in der Alterswertung der Austria-Top-Tour.

Martin Sommer beim Endsprint