Aktuell Team Breitensport Kontakte Mitgliedschaft Vereinsleben Fotos Links Archiv
Startseite Aktuell

Aktuell


Impressum/Datenschutz

Rothaus RiderMan 2014


Martin Sommer erkämpft sich Top-Ergebnisse beim Rothaus Rider
6. und 10. Platz bei Etappenrennen in Altersklasse

Beim 15. Rothaus RiderMan, einem Etappenrennen in Bad Dürrheim durch den Schwarzwald, war auch Martin Sommer des Arrivato/Run&Race Teams vom RSV Passau am Start, um sich mit der deutschen Jedermann-Elite zu messen. Das Rennen war international sehr gut besetzt, darunter auch die Weltmeister Guido Fulst und Ulli Rottler, auch ehemalige Profis wie Kai Hundertmark oder der Tscheche Petr Circl hatten gemeldet. Insgesamt registrierten sich für das Rennen 600 Rennradfahrer aus 16 Nationen. Der Event ging über drei Etappen, einem Einzelzeitfahren und zwei Straßenrennen.
Als erstes galt es beim EZF sich eine gute Ausgangsposition zu erkämpfen. Beim Kampf gegen die Uhr mussten auf 16 km auch 200 Höhenmeter überwunden werden. Ein Berg war mit 9% Steigung zu überwinden, der Rest folgte über welliges Terrain, was den Kampf umso härter machte. Durch einen starken Auftritt erkämpfte sich Martin Sommer einen sehr guten Platz 40 im Gesamtklassement, in seiner Altersklasse 41-50 Jahre war dies Platz 10, er konnte die Strecke mit einem Schnitt von 40,5 km/h absolvieren.
Am nächsten Tag stand die 2. Etappe auf dem Plan. Die 92 km lange Runde führte über 1300 hm quer durch den Schwarzwald, gespickt war die Etappe mit 6 Bergwertungen. Bereits nach 6 km ging es hinauf zur ersten Wertung. Hier wurde von den dominierenden Mannschaften ein sehr hohes Tempo vorgelegt, um das Fahrerfeld zu verkleinern. Sommer konnte sich hier immer im vorderen Feld behaupten. Danach ging es flott weiter über die nächsten Hügel, bei km 55 folgte dann der entscheidende Berg. Ein 7 km langer Anstieg mit Steigungen bis zu 9%. Dort war es wieder ein Ausscheidungsfahren, und es trennte sich die Spreu vom Weizen. Das Feld zersplitterte in viele Teile, und Sommer gelang es in der 35 Mann Spitzengruppe mitzuhalten. Wellig führte die Strecke bis ins Ziel weiter, mit viel Seitenwind, weshalb oft an der Windkante um Anschluss gekämpft wurde. Durch seinen beherzten Kampfgeist konnte  sich  der Passauer bis ins Ziel in der Gruppe halten, am Ende wurde er Tages 24ter. Dadurch verbesserte sich Martin Sommer im Gesamtklassement auf Platz 22, in der AK fuhr er auf Platz 6 vor.
Tags drauf folgte das Finale, auf einer Etappe mit 90 km, 1150 hm mit 5 Bergwertungen kam es zur Entscheidung der Rundfahrt, die ersten drei waren nur wenige Sekunden voneinander getrennt. Auf den anfangs flachen 16 km wurde wieder Tempo gebolzt, diese legte das Feld mit einem 44er Schnitt zurück. Am ersten Berg mit 2 km Steigung wurde wieder selektiert. Martin Sommer konnte sich aber immer an der Spitze halten. Bei km 35 kam der nächste Scharfrichter, 7 km lang, nicht so steil aber dafür mit einem Wahnsinnstempo, meist so um die 30 km/h. Auch hier bewies der Passauer seine Tempohärte und hielt sich immer mit an der Spitze. Leider hatte er dann in der Abfahrt 40 km vor dem Ziel eine Reifenpanne, bei der der Passauer viel Zeit verlor, und dadurch dann in der Tour-Wertung weit zurück viel.
Den Gesamtsieg holte sich der deutsche Florian Vrecko vom Team Strassacker, der bayr. Kriteriums Meister Petr Circl sicherte sich den Sieg in der AK 41-50

Martin Sommer beim Rothaus RiderMan

Foto sportograf