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Sauwaldman 2016


Schober und Schrottenbaum siegen gemeinsam beim Sauwaldman
Antesberger und Sommer holen sich auf der Langdistanz den Altersklassensieg

Am ersten September-Wochenende findet der traditionelle Sauwaldman statt, Dies ist ein Radmarathon, der in Schärding gestartet wird, über die Hügel des Sauwaldes führt, und wegen der Topographie ein ständiges auf und ab für die Radler bedeutet. Zwar gibt es hier keine Gebirgspässe, aber die vielen, und bis zu 8 km langen Anstiege, lassen dann doch die Oberschenkel brennen. Für die ambitionierten Rennradfahrer aus der Region standen die Strecke A(122 km, 1900 hm) oder B(82 km, 1100 hm) zur Auswahl. Vom Arrivato/Run&Race-Team des RSV 1895 Passau waren die Marathonspezialisten am Start. Herbert Antesberger, Mathias Fuchs, Christian Lorenz, Matthias Peter, Achim Spechter, Martin Sommer und Florian Wirth meldeten für die Langdistanz, Olaf Schober und Andreas Schrottenbaum versuchten sich auf der kürzeren Strecke gegen die sehr starke Konkurrenz durchzusetzen. Gemeldet hatten auch einige ehemalige österreichische Staatsmeister, auch der amtierende Amateur-Weltmeister der Senioren, Gerhard Hrinkow, oder auch der ehemalige Weltklasse-Skispringer, Andreas Goldberger, der sich nun auf dem Rennradrad fit hält und später die Siegerehrungen vornahm.
Mit ihm machten sich bei bestem Wetter 90 Rennfahrer über die 122km und 1900 hm früh morgens auf den Weg. Die ersten Kilometer gefahren mit einem noch moderaten Tempo, ging es dann Richtung Schardenberg schon mal etwas zur Sache. Doch die erste richtig harte Prüfung war der 5 km lange Anstieg nach Esternberg hoch, wo auch die Bergwertung abgenommen wurde, die sich der österreichische Bergmeister, Christian Oberngruber, sicherte. Durch die Tempoverschärfung bildete sich schon mal eine 15-Mann Spitzengruppe, darunter Matthias Peter und Florian Wirth, doch in der Abfahrt nach Pyrawang konnte Christian Lorenz, Achim Spechter und Martin Sommer in einer kleinen Verfolgergruppe wieder aufschließen. Es folgte aber gleich wieder der nächste Anstieg, von Kasten hoch nach Vichtenstein, dann weiter über St. Ägidi zum Kahlberg auf 750m. Hier wurde von den Bergspezialisten, Oberngruber und Fritz Hofmann, Deutscher Berg-Vizemeister, gleich mal mächtig auf´s Pedal gedrückt. Eine erneute Spitzengruppe bildete sich, Peter und Wirth konnten auch diesmal mithalten. Diese Gruppe hielt dann auch bis ins Ziel, es gab zwar einige Ausreißversuche, die jedoch ohne Erfolg blieben. Dann aber startete Oberngruber die entscheidende Attacke wenige Kilometer vor dem Ziel, setzte sich mit einem weiteren Fahrer ab, und konnte somit den Sieg nach 3:19 Std mit einem Schnitt von knapp 37 km/h holen. Florian Wirth hatte nach seinem Erfolg beim zurückliegenden Alpenbrevet nicht mehr die nötige Frische um ihnen zu folgen, er konnte aber trotzdem einen hervorragenden 7. Platz ergattern. Auf Rang 9 kämpfte sich Matthias Peter durchs Ziel. Im Verfolgerfeld konnten sich die Passauer Spechter, Sommer und Lorenz erfolgreich halten, und erzielten dadurch auch weitere Spitzenergebnisse, sie kamen auf den Plätzen 17 – 19 nach 3:28 Std. ins Ziel. Martin Sommer siegte dadurch in seiner Altersklasse M50, Achim Spechter belegte Platz 2 in der AK M40. Im dritten Fahrerfeld kämpften Mathias Fuchs und etwas dahinter Herbert Antesberger um ein gutes Abschneiden bei dem Rennen. Fuchs schaffte in der AK M50 Platz 8, und dem 60 jährigen Herbert Antesberger gelang nach einem couragierten Rennen sogar der Sieg in seiner Altersklasse.
Auf der B-Strecke über 82 km und 1100 hm standen knapp 200 Athleten am Start. Zu den absoluten Top-Favoriten zählten hier Olaf Schober und Andreas Schrottenbaum vom Arrivato/Run&Race-Team. Und die Beiden zeigten auch kurz nach dem Start, dass heute absolut mit ihnen zu rechnen ist. Gleich im ersten Anstieg nach Kubing setzten sie eine Kostprobe ihrer Qualitäten, fuhren dem Feld einige Sekunden davon, ließen sich aber dann wieder einholen, da der Weg für die Flucht zu zweit von fast 70 km doch zu weit gewesen wäre. Doch im späteren Anstieg nach Esternberg zur Bergwertung, machten sie Ernst, und attackierten erneut so hart, dass keiner der Konkurrenz vermag ihnen zu folgen. Die Bergwertung sicherte sich dann Schrottenbaum, der eigentlich auf dem Mountainbike zuhause ist, aber dieses Jahr bei einigen Straßenrennen schon aufhorchen ließ. Von nun an arbeiteten die Beiden perfekt zusammen, und konnten so ihren Vorsprung kontinuierlich ausbauen. Gemeinsam fuhren sie ungefährdet mit 3 min Vorsprung vor dem Feld über die Ziellinie und holten somit einen Doppelsieg für den RSV Passau in der Zeit von 2:07:30 Std mit einem gefahrenen Schnitt von 38 km/h.

v.L.: Spechter, Antesberger, Schrottenbaum, Schober, Sommer, Wirth Schober und Schrottenbaum auf dem Siegerpodest
Zieleinlauf (v.L.:Schober, Schrottenbaum) Zweiter in der Altersklasse M40 Achim Spechter
Sieger Altersklasse M50 Martin Sommer Sieger Altersklasse M60 Herbert Antesberger

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Fotos: Sommer