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St. Pölten-Radmarathon 2016


Olaf Schober und Martin Sommer siegen in der Altersklasse beim St. Pölten-Radmarathon
Beide holen in der Regenschlacht Top-Ergebnisse im Gesamtklassement

Der zur Austria-Top-Tour gehörende Radmarathon lockte am Wochenende 800 Radsportler nach St.Pölten. Zur Auswahl standen zwei Strecken. Die Classic- (80km, 1110hm) und die Extremrunde (158km, 2728hm). Der Wettkampf hat den Beinamen: Der Härteste im Osten. Bei der diesjährigen Austragung wird jeder Teilnehmer dieser Bezeichnung hundertprozentig zustimmen. Von Beginn an öffnete der Himmel seine Pforten, und über vier Stunden ergoss sich ein heftiger Schauer über die Athleten.
Vom Arrivato/Run&Race-Team des RSV 1895 Passau waren zwei Fahrer am Start. Olaf Schober meldete für die Classic-, Martin Sommer entschied sich für die Extrem-Variante.

Im 80km Rennen waren unter den 350 Startern sehr viele exzellente Rennfahrer vertreten. Die ersten 25km flach, danach erwarteten drei Anstiege das Fahrerfeld. Hier trennte sich dann die Spreu vom Weizen. Schober nach dem Rennen: „Ich habe an jedem Berg immer hart attackiert, wir konnten uns jedes Mal ein wenig absetzen, ich war sogar einmal alleine weg. Doch in gefährlichen Abfahrten gingen wir nicht auf Risiko, und so wurden wir immer wieder eingefangen“. So kam es dann im Ziel zu einem Massensprint einer 16 Mann großen Spitzengruppe. Hier konnte sich der Tittlinger den 9. Platz erkämpfen. Gleichzeitig war das der Sieg in seiner Altersklasse. Den Gesamtsieg holte sich der Lokal-Matador Gerald Teubenbacher in der Zeit von 2:08 Stunden mit fast einem 38er Schnitt.

Die Extrem-Runde über 158km nahmen 280 Athleten in Angriff, somit neuer Teilnehmer-Rekord, auch hier sehr starke Konkurrenz. Die Runde war mit sechs Anstiegen noch um einiges härter, sie führte auch auf das 1110m hohe Wastl im Walde, und bei diesem Unwetter war die Abfahrt wahrlich kein Zuckerschlecken. Anfangs gleiches Spiel wie auf der kurzen Runde, die ersten 25km flach, aber gefahren mit hohem Tempo. Dann kamen die Berge, das Feld selektierte sich, die besten waren vorne vertreten. Dazu meinte Sommer: „Nach anfänglichen Beschwerden in den Tritt zu kommen, lief es eigentlich ganz gut. Mein Plan war, solange wie möglich die Spitze zu halten, doch immer kurz vor der Bergkuppe musste ich reißen lassen“. Dort teilte sich das immer kleiner werdende Fahrerfeld. Doch durch seine Abfahrtskünste und das gute Zusammenarbeiten in der Verfolgergruppe, schafften sie bis zum nächsten Anstieg immer wieder den Anschluss zur Spitze, wo das Spiel von neu begann. Vor dem fast 20 km langen Anstieg nach Wastl im Walde war das Feld auf fast 30 Fahrer geschrumpft, doch hier schafften es dann elf Mann sich noch entscheidend abzusetzen, trotz der guten Nachführarbeit wurden sie von der Verfolgergruppe mit dem Passauer nicht mehr gestellt. Für ihn ging es am Schluss im Sprint um Platz 12 im Gesamtklassement, den er sich aber souverän in der Zeit von 4:36 Stunden sicherte. Auch gewann er hiermit seine Altersklasse. Womit er gleichzeitig, nach seinem 3. Platz am Neusiedlersee, wieder die Führung in Austria-Top-Tour-Wertung übernahm. Den Gesamtsieg der Extrem-Runde holte sich Helmut Puchwein aus Liezen.

Am Sonntag erwartet Schober und Sommer in Lienz die nächste Station der Tour, die Dolomiten-Rundfahrt. Auch hier haben sie sich einiges vorgenommen. „Wir sind voll motiviert“, meinten beide nach ihrem Rennen und gehen dort dann gemeinsam auf die 112km lange Runde.

Höhenprofil Martin Sommer beim Zielspurt
Olaf Schober (rechts) mit Gottfried Lang auf dem Sieger-Podest Auf dem Sieger-Podest v.L.: Wolfgang Fuchs, Martin Sommer und Werner Pinzger