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UCI-Amateur-Straßen-Weltmeisterschaft 2014


Achim Spechter und Martin Sommer erzielen bei Rad-WM TOP-TEN Platzierungen
Spechter Platz 9, Sommer Platz 10

Bei der UCI-Amateur-Straßen-Weltmeisterschaft in Ljubljana/Slowenien waren auch die beiden Athleten des arrivato/run&race Teams vom RSV Passau am Start. Die Qualifikation hierzu erkämpften sie sich bei einem Rennen in St. Pölten. Gemeldet zum Start der WM waren über 1500 Rennradfahrer aus 44 Ländern. Die stärksten Nation waren Slowenien, Italien und Australien. Aus Deutschland schafften dies nur 28 Rennradler. Eigens für diese Rad-WM designte arrivato den beiden ein spezielles Deutschland-Trikot.
Das Rennen der Passauer war 157 km lang, hier mussten knapp 1900 hm erklommen werden. Bei der bestens organisierten Veranstaltung war für jede Altersklasse ein gesonderter Startblock ausgewiesen. Gegen jeweils gut 150 Starter mussten sich die beiden in separaten Rennen beweisen. Die ersten 30 km ging es noch flach mit hohem Tempo, dann wartete die erste Erhebung, 4 km lang aber noch nicht so steil, so dass hier noch keine Rennentscheidung viel. Diese kam dann bei der Hälfte des Rennens, bei Cerkno mussten sich die Radsportler dann 8 km mit Steigungen mit 10% den Berg hoch ins Skigebiet nach Kladje quälen. Entlang der ganzen Strecke wurden sie von unzähligen Zuschauern angepeitscht. Es herrschte eine riesen Stimmung entlang der Strecke, was nochmal die letzten Reserven der Fahrer rauskitzelt.

Im Rennen der M45 Klasse fuhr Achim Spechter. Das Rennen war von Anfang an geprägt von einem sehr hohem Tempo. Bis zum entscheidenden Berg, der nach 80 km anstand, waren sie mit einem Stundenmittel von gut 43 km/h unterwegs. Den Berg rauf zersplitterte dann aber das Fahrerfeld. Spechter konnte sich aber in der zweiten Gruppe festbeißen. Aber nach der Bergwertung waren noch knapp 70 km ins Ziel zurück zulegen. Ihnen gelang dann auch wieder der Zusammenschluss, nur 5 Fahrer konnten sich vorne halten. Im Schluss Sprint des Feldes mit gut 30 Athleten konnte Spechter dann seine Sprintqualitäten ausspielen und erkämpfte sich so den hervorragenden 9. Platz. Das Rennen beendete er in 3:48h mit einem Schnitt von 42 km/h. Sieger des Rennens wurde der Kanadier Bruce Bird.
Sommer startete in der M50 Klasse. Er attackierte kurz vor Cerkno mit 4 weiteren Fahrern, es konnten dann nur noch wenige zu ihnen aufschließen, und so konnte er als dritter die Passhöhe überqueren. In der anschließenden Abfahrt gelang ihm dann mit drei weiteren die Flucht nach vorn. Das Quartett arbeitete gut zusammen, mit immer hohem Tempo fuhren sie Richtung Ziel, doch der Weg war doch zu weit. Nach 30 km Flucht wurden sie wieder eingeholt, so fuhr dann die Spitzengruppe von 18 Fahren nach Ljubljana. 10 km vor dem Ziel begannen dann die Attacken aus der Gruppe, auch Sommer probierte immer wieder auszureißen, doch es kam immer wieder zum Zusammenschluss. Im Schlussspurt erkämpfte sich der Passauer dann Platz 10 in einer Zeit von 3:55 h, auch noch mit einem Schnitt von über 40 km/h. Sieger dieser Klasse wurde der Franzose Jean Luc Chavanon.
Stolz und Hochzufrieden waren die beiden Passauer nach dem Rennen mit ihrem Ergebnissen, und bekamen schon eine Einladung für die WM nächstes Jahr in Dänemark.

Auf dem Bild zu sehen v.l. Betreuer Thomas Grymer, Martin Sommer, Achim Spechter, Betreuer Mathias Fuchs