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v.l.:Andreas Stemplinger, Hans Wimmer, Walter Mitterreiter, Rainer Wensky, Andreas Stümpfl, Johann Stemplinger, Ulf Görner, Herbert Antesberger, Martin Sommer, Josef Roth, Matthias Fuchs


Wir sind die Breitensportgruppe des RSV 1895 Passau. Bei unserem wöchentlichen Training, (Treffpunkt: Samstag 14 Uhr, Brauerei Hacklberg,) bewegen wir uns mit unseren Rennrädern im bayr. Wald, im Rottal und im österr. Sauwald bzw. oberen Mühlviertel, wo jeweils ein topographisch sehr anspruchsvolles und sehenswertes Gelände zu finden ist. Hier fahren wir verschiedene Touren mit einer Länge von ca. 80 bis zu 150km, auf denen dann auch mal bis zu 2500hm zu bewältigen sind.


Natürlich gehören dann auch gesellige Runden dazu, in denen der “AKKU“ wieder voll geladen wird. Außerdem starten wir bei diversen Radsportveranstaltungen (Alpencup, Marathons und RTF´s), und wir organisieren jedes Jahr eine mehrtägige Pässe Fahrt, die uns bisher in folgende Gebiete führte:

  • 2004 Andermatt, Schweiz: 530km, 11800hm (Furka-, Gotthard-, Klausen-, Lukmanier-, Nufenen-, Oberalp-, Pragelpaß)
  • 2005 Ladis, Tirol: 515km, 9300 hm (Arlbergpass, Bielerhöhe, Foscagno-, Ofen-, Reschenpaß, Stilfserjoch)
  • 2006 Eppan, Südtirol: 350km, 9500hm (Campalongopaß, Gampenjoch, Gavia, Grödnerjoch, Lavazza-, Mendel-, Mortirolopaß, Pordoijoch, Sellajoch)
  • 2007 Predazzo, Dolomiten: 450km, 11000hm (Alpe di Pampeago, Brocon-, Cereda-, Fedeiapaß, Forcelle Aurine, Manghen-, Rolle-, San Pellegrino-, Vallespaß)
  • 2008 St. Moritz, Engadin:570km, 11650hm (Albula-, Bernina-, Flüelapaß, Forcole di Livigno, Julier-, Maloja-,Ofen-, Splügenpaß)
  • 2009 Pieve di Cadore, Friaul: 450km, 10250hm (Cibianapaß, Drei Zinnen, Giaupaß, Monte Zoncolan, Staulanza-, Tre Crocipaß)
  • 2010 Oetz/Südtirol: 400km, 7900hm (Gampenjoch, Jaufen-,Mendelpaß, Penserjoch, Pillerhöhe, Silzersattel)
  • 2012 Briancon, Frankreich: 500km, 12500hm (Alpe d´Huez, Bonette Croix de Fer, Galibier, Glandon, Izoard, Lautaret, Les deux Alpes, Saronne, Telegraph, Vars)
  • 2012 Levico Terme, Trentino: 480km, 11000hm (Coe-, Friccapaß, Kaiser Jäger Steig, Manghenpaß, Monte Baldo, Redebus, Panarotto, Sommo-, Valbona-, Vezzenapaß)
  • 2013 Aosta, Moutiers: 850km, 21000hm (Gr. St. Bernhard, Kl. St. Bernhard, Col de Joux, Col. St. Pantaleon, Paradiso(Pont), Col de la Iseran, Col de la Madeleine, Col Saisies, Roselandpaß, Val Thorens, Meribel)


Seealpen-Tour 2014


Als Ziel der jährlichen Pässe-Tourenfahrt wurden dieses Jahr die Alpes Maritimes auserkoren. In der Nähe von Nizza bezogen die Radsportler ihr Quartier, von wo aus sie all ihre Etappen starteten. Während der 7- tägigen Reise standen die namhaftesten Pässe in diesem Gebiet auf dem Programm, wie der Col de la Couillole, der Turinipass, auf dessen Straße die Prüfungen der Rallye Monte Carlo stattfinden, die Skistation Isola 2000, der Col de la Lombarde, oder Col de Vence. Bei täglichen Touren, mit einer Länge bis zu 170 km, erforschte man das Hinterland der Cote dÁzur, auf den einsamen kleinen Passstraßen kamen die Rennradfahrer voll auf ihre Kosten. Belohnt wurden sie mit den Schönheiten des Var-Tals, oder die Cians-Schlucht mit ihrem roten Porphyr Gestein. Auf einer klassischen Küstentour von Cagnes sur Mer, über Nizza nach Monaco konnte man die Besonderheiten und Reichtümer an der Cote dÁzur bestaunen. Ein besonderes Highlight war in Monaco war dann der Hafen mit all den Yachten. Insgesamt radelten die RSV- Athleten in 5 Tagen knapp 700 km und 11.000 hm.

Im Hafen von Monte Carlo, v.l. Florian Wirth, Andreas Stümpfl, Josef Roth, Martin Sommer

Radtour nach Ungarn 2015

Breitensportgruppe des RSV Passau fährt über 350 km nonstop von Passau nach Ungarn

Eine Gruppe ambitionierter Radler des RSV 1895 Passau beschloss eine Radtour nach Ungarn zu machen. Länge der Strecke: 350 km. Normal legt man eine solche Strecke in 2-3 Tagen zurück, doch die RSV-ler nahmen sich vor, die Strecke an einem Tag zu bewältigen. So wurde um 4 Uhr früh gestartet, um nach 14 Stunden Ungarn, genau Hegyeshalom, zu erreichen.
Die Strecke verlief von Passau bis nach Ybbs entlang der Donau, dann entschloss man sich vom Radweg abzuweichen, um über St. Pölten und Pressbaum zu fahren, um doch auch einige Höhenmeter zu sammeln, und dann Wien auf der Südseite zu durchqueren. Von hier aus ging es dann die letzten 70 km wieder flach bis zum Ziel, quer durch riesige Getreidefelder und unzählige Windräderparks.
Die reine Fahrzeit betrug 11:20 Stunden, erschwerend zu der Länge der Strecke kam hinzu, dass an diesem Tage große Hitze herrschte, die Temperaturen stiegen nachmittags auf über 35°C. Und der Radgruppe blies ein stetig stärker werdender Ostwind entgegen. In Anbetracht dieser Tatsachen schafften es die Radler trotzdem, die 350km mit einem Schnitt von 31 km/h zu bewältigen.
Sichtlich ausgelaugt, und doch erleichtert und stolz auf die erbrachte Leistung, wurden dann abends wieder die “Akkus“ aufgefüllt, ehe es am nächsten Tag dann im Begleitbus wieder nach Hause ging.

v.l.: Josef Roth, Rosi Hofmann, Manfred Huber, Norbert Wiederer, Erich Gerner, Martin Sommer, Georg Schmöller

Pässe Tour im Dreiländereck

Pässe Tour im Dreiländereck Österreich-Slowenien-Italien-2015
In 4 Tagen wurden auf 550 km über 10.600 hm erklommen

Eine Gruppe von 8 Radsportlern des RSV Passau machte sich auf zu ihrem Ausflug in die Berge, um die Passstraßen zu befahren. Ziel dieses Jahr war das Dreiländereck Österreich-Slowenien-Italien, als Ausgangsort für die Touren suchte man sich Hermagor in Kärnten aus, ideal gelegen für die geplanten Touren.
Gleich die ersten beiden Tage standen die härtesten Etappen auf dem Programm. Die Slowenien-Tour startete ausgehend von Arnoldstein über den Wurzenpass, gleich mal mit langen extrem Steigungen von 18% über mehrere Kilometer, nach Kranjska Gora. Danach wartete der Vrsic-Pass. Eingebettet in eine wunderschöne Landschaft, mussten hier auf einer Länge von 10km 750hm überwunden werden. Die Besonderheit dieses Passes sind auch die 24 Kehren, die nur gepflastert sind. Oben angekommen stürzte man sich in die ebenso schöne Abfahrt mit den vielen Serpentinen, und danach entschloss man sich, im Anstieg auf den Predilpass noch die Mangart-Höhenstrasse zu bewältigen. Diese ist eine sehr schmale Bergstraße, auf 11 km fast 1000 hm, wieder mit 18% Steigungen geht es an den Fuß des Mangarts auf eine Höhe von 2055m. Hier wurde noch kurz die schöne Aussicht genossen, bevor es zurück ging über den Predilpass nach Arnoldstein. Länge dieser Etappe war 125 km, mit 3200 hm.
Am nächsten Tag fuhren die Radsportler von Hermagor nach Italien. Die Strecke führte über den Nassfeldpass, 12 km lang und auch wieder alles sehr steil, danach zum Lanzenpass. Diese Passstraße ist auch ein Geheimtipp unter Radfahrern. Schmale Straße, viele Kehren und kein Verkehr. Aber an Steilheit kaum zu überbieten. Der Pass ist 16 km lang, und es sind fast wieder 1000 hm zu überwinden. Nur anfangs geht es recht gemächlich den Berg hoch, aber im letzten Drittel kommen die Monstersteigungen, immer 15 – 18%, auch mal 20, kurzfristig sogar 26%. Da ist jeder um eine richtige Bergübersetzung froh, und es wurden Kassetten mit bis zu 32 Zähnen montiert. Trotzdem war dieser Anstieg eine extreme Quälerei für die Gruppe und das Laktat lies die Muskeln brennen. Nach einer Pause ging es dann in die genauso steile Abfahrt, danach über die Forcella Ligosullo zum Plöckenpass. Der angenehmste Pass der Strecke, wenngleich fast 17 km lang, so waren die Steigungen doch sehr moderat, und jeder „genoss“ diese wunderschöne Auffahrt. In der Abfahrt konnte man es so richtig laufen lassen, und so wurden auch schon mal Geschwindigkeiten über 90 km/h erzielt. Letztendlich führte diese Etappe über 138 km und 3400 hm wieder zurück nach Hermagor.
Am dritten Tag stand dann eine etwas leichtere Runde auf dem Programm, obwohl die Eckdaten von 142 km und fast 2000 hm auch nichts einfaches verheißen. Gestartet von Kötschach aus ging es in das schöne Lesachtal. Die Straße steigt hier auf 41 km terrassenartig zum Kartitscher Sattel auf eine Höhe von 1530m, hier hatten die Radsportler Glück mit dem Wetter, denn erst nach der Abfahrt zog ein Unwetter auf, und so konnte bei einem „Einkehrschwung“ der größte Regenschauer abgewartet werden. Trotzdem musste die Rückfahrt über Lienz und den Gailbergsattel bei teilweise strömenden Regen bewältigt werden, und da es warmer Schauer war, fuhr man auch den Rest bis zum Hotel auf dem Rennrad. Diese Tour bewältigten die Radler trotz des Regens noch mit einem 32er Schnitt, nach dem Motto, ist es mal nicht so steil, fahrn wir halt a bissl schneller.
Am letzten Tag stand dann noch eine Tour rund um den Weißensee über 140 km und 2000 hm an. Zuerst radelte man rauf auf die Windische Höhe, diese müsste eigentlich „Brutale Höhe“ heißen, auch wieder eine lange bis zu 18 % heftige Steigung, dort wurden die letzten Kraftreserven der Passauer gefordert. Oben angekommen steuerte man das Ostufer des Sees an, danach runter nach Spittal bevor es über den, wie sollte es auch anders sein, steilen Kreuzberg ging. 16% nagten nochmal an den Beinmuskeln. Zum Ausklingen fuhr man das Westufer des Weißensee an. Dieser 11,6 km lange See liegt in einem Naturschutzgebiet auf 930m, und ist somit der höchste Badesee Kärntens. Im Winter ist des See wegen seiner dicken Eisschicht sehr bekannt unter den Holländern, hier werden alle Jahre viele Eislaufwettbewerbe ausgetragen.
Insgesamt sammelten die Radsportler an den vier Tagen 550 km und über 10.600 hm, und holten sich so die Form für den Rest der Radsaison.

Auf dem Bild von links: Florian Wirth, Josef Roth, Achim Spechter, Mathias Fuchs, Andreas Stümpfl, Martin Sommer, Rainer Wensky, Johann Stemplinger