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Jahreshauptversammlung 2014


Radsportler wünschen sich mehr Rücksicht im Verkehr

Radsportverein 1895 untermauert Vormachtstellung im Straßenrennsport in Ostbayern


Mit einem Appell für mehr Rücksicht wandte sich der neue und alte Vorsitzende des Radsportvereins 1895 Passau, Dr. Achim Spechter im Rahmen der Jahreshauptversammlung an die Autofahrer: Er bat um mehr Rücksicht und vorsichtige Fahrweise, wenn die Radsportler und vor allem jugendliche Sportler im Pulk auf den öffentlichen Straßen trainieren. Gleichzeitig kündigte er an, dass Kraftfahrer die die Radsportler gefährden in Zukunft konsequent angezeigt würden. Der Radsportler habe nun mal keine Knautschzone, daher sei ausreichend Seitenabstand zu wahren.
Spechter dankte allen Ehrenamtlichen, den Eltern der Jugendrennfahrer, die große Mühen auf sich nähmen und auch den Sponsoren für ihre Treue, allen voran den Firmen Run+Race, Kronawitter Zerspanungstechnik aus Hauzenberg und der Brauerei Hacklberg.

Sportlich konnte der RSV mit einer hervorragenden Saison 2013 aufwarten, wie Sportwart Otto Peter zu berichten wusste: Insgesamt wurden 8 Siege und 54 Platzierungen unter den Top Ten bei Rennen in Deutschland, Österreich und Tschechien erzielt. Herausragend bei den Elitefahrern der dreifache bayerische Meister Thomas Lechermann und der Fürstenzeller Thomas Kapfhammer, der knapp am Gesamtsieg im Allgäuer Radsport-Heiss-Cup vorbeischrammte. Positiv erwähnte Otto Peter auch Maxi Weidner und Sohn Matthias Peter, die beide den Aufstieg in die Eliteklasse B schafften, Matthias Peter durch einen Sieg beim Klassiker im unterfränkischen Karbach. Durch die guten Beziehungen habe man auch an Profi-Rennen teilnehmen können wie der Oberösterreich-Rundfahrt, der Vysocina-Tour oder dem Welser Innenstadtkriterium.
Bei den Frauen konnten zwei bayerische Vizemeistertitel errungen werden, durch Bea Lederer auf der Straße und Nadja Schreder im Radcross. Bei der Sportlerehrung der Stadt Passau seien folglich sieben Radsportler des Vereins geehrt worden, so viele wie noch nie.

Auch im Jugendbereich gab es große Erfolge, wie Jugendwart Richard Schock berichten konnte: Mit dem Obernzeller Simon Doblhofer und dem Simbacher Timo Bichler habe man zwei Kaderfahrer, wobei Bichler sich heuer in der Jugendnationalmannschaft MTB beweisen muss. Erfolgreich erwähnte er auch den 4. Platz von Junior Moritz Weigl bei der bayerischen Straßenmeisterschaft, den 4. Platz der Einradlerin Celina Fuchs bei der EM und den 2. Platz von Simon Doblhofer bei der bayerischen Meisterschaft im 500m Zeitfahren auf der Bahn.
Im MTB-Bereich dankte er den Trainern Bernhard Käser und Bea Lederer für ihre Mithilfe beim Montagabendtraining, wo oft über 15 Kinder und Jugendliche teilnähmen. Hier sei in der neuen Saison auch die Teilnahme an diversen MTB-Rennen im Bayerischen Wald geplant. Erfolgreichster MTB-Sportler war der erst 14-jährige Vitus Brandl als zweiter in der Gesamtwertung des Sparkassen-MTB-Cups, damit auch bester Deutscher.

Eine positive Mitgliederentwicklung v.a. im Nachwuchsbereich zeigte 2. Vorsitzender Werner Ammerl in seinen Ausführungen zur Vereinsentwicklung an. Ein für die Zukunft gut aufgestellter Verein zeichne sich durch einen hohen Anteil junger Sportler aus.

Schatzmeister Erich Gerner konnte einen ausgeglichenen Haushalt präsentieren, wobei er auf die hohen Kosten des Radsports auf der Eliteebene hinwies: Obwohl man nur lupenreine Amateure im Team habe, seien allein vom Rennteam über 23000 Kfz-KM zu den Rennen zurückgelegt worden.

Breitensportwart Martin Sommer verwies auf die schon traditionellen Touren u.a. nach Altötting und die Mehrtagesfahrt in die Alpen. Beim längsten Radmarathon Europas, dem Alpenbrevet in der Schweiz über fast 280 km und 7000 Höhenmeter wurde er selbst Gesamt-Neunter, zu den weiteren Finishern zählten Rainer Wensky als 60. und Johann Stemplinger als 98. von 330 klassierten. In diesem Jahr zählen die Austria-Top-Tour und die Qualifikation für die Masters-WM in Ljbljana zu den Hauptzielen der Mastersfahrer.

Bei den Neuwahlen wurde das bisherige Vorstandteam um Dr. Spechter bestätigt, einzig beim Posten des Jugendwarts bat Richard Schock arbeitsbedingt um Versetzung ins zweite Glied. Hier erklärte sich der Hacklberger Matthias Peter bereit und wurde gewählt.

Ehrenpräsident Otto Peter sen. kritisierte, dass der Verein auf Bezirksebene zuwenig Anerkennung bekäme.

Sportlicher Höhepunkt in der neuen Saison wird wiederum das Patrichinger Rundstreckenrennen sein, das diesmal nach Absprache mit Feuerwehr und Fußballverein auf den Sonntag 13.7. verlegt wurde. Dabei werden einige Nachwuchsrennen als Sichtungsrennen des Bay. Radsportverbandes aufgewertet.